Kopfschmerzen & Zahnschmerzen (Schmerzen & Gelenke)

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Volkskrankheit Kopfschmerzen: Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten

Weit über 30 Arten von Kopfschmerz soll es laut einer bekannten TV-Werbung geben. Andere Quellen sprechen sogar von rund 200. Betroffene leiden auf vielfältige Weise. Neben Kopf und Gehirn wird mitunter auch der Bereich um Hals und Nacken in Mitleidenschaft gezogen. Unterschiedlich ist ebenso die Heftigkeit der Symptome. Ein Migräne wird in manchen Fällen von Übelkeit und Erbrechen begleitet. Kopfschmerzen können verschiedene Ursachen haben. Das macht es schwierig eine verlässliche Diagnose zu stellen. Viele Betroffene haben es aufgegeben, die Ursache für ihre Kopfschmerzen zu finden. Sie beschränken sich darauf, Medikamente wie Ibuprofen oder Paracetamol einzunehmen, um so dem Leiden entgegen zu wirken. Andere greifen lieber zu einem Hausmittel, was gewiss bei Kindern eher zu empfehlen ist. Da sich hinter den Beschwerden andere Erkrankungen verbergen können, sollten diejenigen, die über längere Zeit darunter leiden, einen Arzt aufsuchen.

Formen von Kopfschmerzen

Was bedeuten Kopfschmerzen?

Schmerzen sind ein Anzeichen dafür, dass im Körper etwas nicht in Ordnung ist. Sie äußern sich auf unterschiedliche Weise, je nach Disposition des Patienten und der Art der Ursache. Migräne, Spannungskopfschmerz oder Cluster: Die Zahl der Leiden die einen Kopf befallen können, ist hoch. Manchmal bleibt es bei einem dumpfen Schmerz, der zwar lästig, aber dennoch erträglich ist, während andere Varianten von Kopfschmerz zu regelrechten Ausfallerscheinungen führen. Maßgeblich für die Einordnung ist der von der IHS (International Headache Society) im Jahre 1988 erstmals herausgegebene und 2003 in neuer Auflage erschienene Katalog zur Kopfschmerzklassifikation. Häufig sind Kopfschmerzen nur vordergründig das Problem. Mitunter verbergen sich dahinter andere Krankheiten, darunter leider auch solche ernsterer Natur.

Die am häufigsten auftretende Kopfschmerzart ist der Spannungskopfschmerz. Überraschenderweise gilt dieser zugleich als die am wenigsten erforschte Variante. Die Schmerzen treten entweder episodisch oder chronisch auf. Suchen sie den Betroffenen weniger als ein Mal pro Monat heim, spricht man von sporadisch episodischen Spannungskopfschmerzen. Stellen sich die Kopfschmerzen an 15 oder mehr Tagen eines Monats ein, werden sie als häufig auftretende episodische Kopfschmerzen bezeichnet. Diese Form ist weiter verbreitet als die sporadische Variante und bedarf unter Umständen einer prophylaktischen Medikation. In besonders schweren Fällen dauern die Schmerzen mehrere Tage und zeitigen Begleitsymptome wie Stimmungsabfall bis hin zur Depression und werden mitunter von Angst- und Schlafstörungen begleitet.

Patienten beschreiben den Spannungskopfschmerz als dumpf und drückend. Dabei kann der gesamte Kopf in Mitleidenschaft gezogen werden. Anders als bei der Migräne wird der Spannungskopfschmerz nicht durch Symptome wie Übelkeit oder Erbrechen begleitet. Körperliche Anstrengungen haben nach derzeitigem Erkenntnisstand keinen Einfluss auf die Schmerzintensität.

Was sind die Kennzeichen einer Migräne?

Die Migräne ist eine besondere Form des Kopfschmerzes. Betroffene beschreiben sie ihrem Arzt gegenüber oft als ein Gewitter im Gehirn. Laien verwenden den Begriff Migräne oft undifferenziert und bezeichnen jede stärkere Kopfschmerzattacke als einen Migräneanfall. Dabei besteht zwischen einem gewöhnlichen Kopfschmerz und einer echten Migräne ein erheblicher Unterschied. Bei Letzterer handelt es sich nach dem derzeitigen Stand der Forschung um eine gestörte Schmerzverarbeitung. Diese äußert sich in einer unkontrollierten Freisetzung von körpereigenen Botenstoffen, was häufig zu weiteren Symptomen wie Übelkeit, Erbrechen und einer sehr starken Empfindlichkeit gegenüber Helligkeit führt. Die Veranlagung zur Migräne beruht nach Ansicht von Experten vermutlich auf einer genetischen Disposition.

Was einen Migräneanfall auslöst, hängt von der individuellen Disposition des Betroffenen ab. Als sogenannte "Trigger" (Auslöser) wurden bislang sowohl Umwelteinflüsse als auch körpereigene Faktoren ausgemacht. Unterzuckerung ist ein weiterer möglicher "Trigger". Die Ernährung gerät daher bei der Ursachenbestimmung von Kopfschmerzen zunehmend in den Fokus, da sie den Blutzuckergehalt im Körper erheblich beeinflusst.

Bei einer ausgewogenen und gesunden Ernährung neigt der Durchschnittsmensch auch bei längeren Abständen zwischen den Mahlzeiten nicht zur Unterzuckerung. Anders verhält es sich bei jenen, deren Nahrung hauptsächlich aus isolierten Kohlehydraten und Zucker besteht. Der hohe Zuckergehalt im Blut veranlasst die Bauchspeicheldrüse, mehr Insulin auszuschütten, um den Zucker vom Blut in die Körperzellen zu verlagern. Mehr Insulin bedeutet einen vermehrten Blutzuckerabbau, was bei dem Betroffenen ein Hungergefühl auslöst, dass er durch erneute Aufnahme von meist zuckerhaltiger Nahrung zu kompensieren versucht. Dies führt ein weiteres Mal zu einer erhöhten Ausschüttung von Insulin, was wiederum starke Schwankungen des Blutzuckerspiegels nach sich zieht.

Kommt es zu längeren Abständen zwischen den Mahlzeiten, kann die daraus folgende Unterzuckerung bei entsprechend disponierten Personen einen Migräneanfall auslösen. Auch eine Unverträglichkeit gegenüber Histaminen und bestimmten Nahrungszusätzen wie Glutamat kann Migräne auslösen. Gewissheit darüber bringt der Besuch beim Arzt.

Was hilft gegen Cluster-Kopfschmerzen?

Nicht jeder stechende und intensive Kopfschmerz ist eine Form der Migräne. So kennt die ärztliche Wissenschaft den Cluster-Kopfschmerz, der sich typischerweise durch heftige Schmerzen im Bereich von Schläfe und Auge bemerkbar macht. Dabei zieht der Cluster nur eine Gesichtshälfte in Mitleidenschaft. Ihren Namen verdankt diese besondere Kopfschmerzform dem Umstand, dass sie in periodisch wiederkehrenden Abständen in geballter Form auftritt. Dabei erreichen die Schmerzen eine ungeheure Intensität und zeitigen mitunter Begleiterscheinungen wie eine Rötung der Bindehaut oder eine vermehrte Ausschüttung von Tränenflüssigkeit des auf der Schmerzseite befindlichen Auges.

Leider kennt die Forschung zumindest zum derzeitigen Stand kein wirksames Heilmittel gegen den Cluster. Allerdings wurden Therapien entwickelt, mit deren Hilfe sich das Leiden wenigstens etwas erträglicher gestalten lässt. Bei akuten Attacken helfen Triptane, die auch bei Migräneanfällen eingesetzt werden.

Der Cluster-Kopfschmerz zählt mit der Paroxysmalen Hemikranie sowie dem SUNCT-Syndrom zu den sogenannten "trigemino-autonomen Kopfschmerzarten". Diese ziehen den Trigeminusnerv in Mitleidenschaft, der sich in drei Nervenästen über die Gesichtshälften erstreckt. Schmerzattacken dieser Art sind in der Regel von kurzer Dauer, äußern sich aber dafür umso heftiger. Manche Anfälle klingen bereits nach wenigen Sekunden wieder ab, bei anderen dauert es unter Umständen einige Minuten.

Medikamente gegen Kopfschmerzen

Wirksame Medikamente, die gegen herkömmliche Spannungskopfschmerzen helfen, gibt es in der Apotheke. Stärkere Schmerzmittel sind verschreibungspflichtig und werden nur gegen Vorlage eines Rezepts abgegeben. Wen die Schmerzen so sehr plagen, dass ihnen mit frei verkäuflichen Arzneimitteln nicht beizukommen ist, sollte ohnehin einen Arzt aufsuchen und dessen Service in Anspruch nehmen. Der geschulte Mediziner kann anhand der Antworten auf seine gezielten Fragen eine gesicherte Diagnose stellen und eine wirksame Therapie empfehlen.

Auch bei nicht verschreibungspflichtigen Schmerzmitteln ist von einer über einen längeren Zeitraum erstreckenden Einnahme abzuraten. Nicht nur auf Rezept erhältliche Medikamente enthalten Wirkstoffe gegen Krankheiten, die auf Dauer abhängig machen können. Zudem birgt deren gewohnheitsmäßige Konsumierung die Gefahr einer zunehmend höheren Dosierung.

Ursachen von Kopfschmerzen

Wie entsteht der Kopfschmerz?

Bei nur gelegentlich auftauchenden Schmerzen lässt sich die Ursache meist schnell ermitteln. Schlafmangel, zu wenig Frischluft sowie übermäßiger Kaffee oder Alkoholgenuss ziehen häufig Kopfschmerzen nach sich. Im Allgemeinen verschwinden die Schmerzen nach einiger Zeit, wenn der Betroffene zu einer gesünderen Lebensart zurück gekehrt ist.

Kinder machen einen zunehmend größeren Teil der Kopfschmerzpatienten aus. Mögliche Ursachen für bei Kindern auftretende Kopfschmerzen sind Stress, verursacht durch Streit innerhalb er Familie oder hohen Lerndruck in Schule oder Kindergarten, Dehydrierung oder Unterzuckerung, Schlafmangel oder Nahrungsmittelunverträglichkeit. Verstopfung und Augenprobleme können die Beschwerden ebenfalls auslösen.

Kopfschmerzen können auch Entzugserscheinungen sein, die dann auftreten, wenn das Kind mit Koffein angereicherte Erfrischungsgetränke gewohnt ist und diese plötzlich abgesetzt werden. Dieses, noch relativ neue Phänomen, verdanken die Betroffenen der zunehmenden Verbreitung dieser koffeinhaltigen Getränke unter den Heranwachsenden. Meist lassen sich bei Kindern die Kopfschmerzen mit etwas Ruhe, der Verabreichung eines Glases Wasser bzw. Saft oder einer leichten Mahlzeit beheben. Auf keinen Fall sollten ihnen Tabletten oder andere Arzneimittel ohne vorherige Konsultation eines Arztes verabreicht werden!

Ab wann führt man ein Kopfschmerztagebuch?

Ebenso unterschiedlich wie die Arten von Kopfschmerz sind deren Ursachen. Manche lassen sich schnell beheben, während es für andere zumindest derzeit noch kein wirksames Gegenmittel gibt. Wetterfühligkeit ist ein Beispiel dafür. Lassen sich die Ursachen für lang anhaltende Kopfschmerzen nicht bestimmen, ist es sinnvoll, ein Kopfschmerztagebuch zu führen. Hierbei handelt es sich um einen Kalender mit einer Tabelle, in die der Betroffene Angaben zu Art und Umfang der ihn heimsuchenden Kopfschmerzen macht. Dies kann helfen, offene Fragen zu beantworten und dem Arzt die nötigen Informationen zu vermitteln, um der Ursache für die Beschwerden auf den Grund zu kommen. Je detaillierter die Aufzeichnungen, desto mehr Chancen ergeben sich in Bezug auf eine konkrete Ursachenbestimmung und eine erfolgreiche Behandlung.

Angaben, die ein Kopfschmerztagebuch enthält, sind unter anderem Tag und Uhrzeit an denen die Schmerzen aufgetreten und wieder abgeklungen sind. Hinzu kommen Informationen über die Art der Schmerzen (zum Beispiel stechend oder dumpf), in Mitleidenschaft gezogene Regionen wie Stirn oder Nacken, die Intensität der Kopfschmerzen, eventuelle Begleiterscheinungen, infrage kommende Auslöser sowie Angaben zu den während des Aufzeichnungszeitraums eingenommenen Medikamenten. Es ist wichtig, die Einträge, welche sich auf Kopfschmerzattacken und Migräneanfälle beziehen, möglichst zeitnah vorzunehmen. Dann ist die Erinnerung noch frisch und enthält mehr Details, die sich bei der Ermittlung der Ursache und der Wahl der Behandlung als hilfreich erweisen können.

Vorlagen für ein solches Kopfschmerztagebuch finden Interessenten im Internet. Auch die Apotheken-Umschau stellt als kostenlosen Service eine PDF-Datei zum Download bereit.

Ein Kopfschmerztagebuch zu führen, ist nicht nur in schweren Krankheitsfällen wie der Migräne sinnvoll. So ein Tagebuch kann auch jenen helfen, die den Ursachen für gelegentlich leicht auftretende Beschwerden auf den Grund gehen möchten. Mitunter ist der Auslöser der Kopfschmerzen eine leicht zu behebende Kleinigkeit, die mit einer etwas bewussteren Lebensführung behoben werden kann.

Wie gefährlich sind Kopfschmerzen in der Schwangerschaft?

Bei Frauen stellt sich Kopfschmerz häufig während der ersten drei Monate der Schwangerschaft ein. Grund ist die körperliche Umstellung, die mit Müdigkeit und anderen Symptomen wie Übelkeit oder Stimmungsschwankungen einher geht. Meist klingen die Beschwerden nach einigen Monaten ab, wenn sich der Körper auf die neue Situation eingestellt hat. Oft sind die Kopfschmerzen Ausdruck eines Mangels, zum Beispiel an Eisen. Hier kann die Apotheke mit wirksamen Präparaten Hilfe leisten. Schwangere, die mit Bluthochdruck zu tun haben, sollten bei auftretenden Beschwerden ihren Arzt konsultieren, da ein zu hoher Blutdruck für die Gesundheit von Mutter und Kind eine Gefahr darstellt.

Behandlung von Kopfschmerzen

Was hilft gegen Kopfschmerzen?

Kann die tatsächliche Ursache auftretender Kopfschmerzen ermittelt werden, vergrößert das die Erfolgsaussichten der Behandlung. Sobald ein Therapieplan ausgearbeitet wurde, stellt dieser den allein gültigen Leitfaden für die Behandlung dar. Um den Erfolg der Therapie nicht zu gefährden, ist von Unterbrechungen der empfohlenen Maßnahmen abzusehen. Ebenso ist die Einnahme zusätzlicher Arzneimittel, die nicht zum Therapieplan gehören, tunlichst zu unterlassen. Medikamente haben Nebenwirkungen und müssen daher aufeinander abgestimmt sein, wenn sie für die Gesundheit des Patienten kein Risiko darstellen sollen. Ansonsten treten unter Umständen Kontraindikationen zum Nachteil des Patienten auf, die dann weitere Erkrankungen nach sich ziehen.

Wirksame Mittel gegen episodische bzw. sporadisch auftretende Spannungskopfschmerzen sind Medikamente, die Wirkstoffe wie Acetylsalicylsäure, Ibuprofen, Paracetamol oder Koffein enthalten. Diese Medikamente leisten auch bei chronischen Kopfschmerzen dieses Typs Hilfe. Als unterstützende Maßnahmen eignen sich in diesem Fall zusätzlich schonend durchgeführte Dehnübungen, leichte Nackenmassagen oder Übungen zur Stärkung der Halsmuskulatur. In Fällen, wo der Kopfschmerz durch übermäßigen Stress hervorgerufen wird, stellen darüber hinaus bewusst eingelegte Entspannungspausen oder ein Stressbewältigungstraining geeignete Mittel zur Prophylaxe dar.

Bei Migräne orientiert sich die Behandlung durch den Arzt in der Regel an dem von der Deutschen Gesellschaft für Neurologie veröffentlichten Leitfaden. Bei akut auftretenden Kopfschmerzen dieses Typs wird häufig die Einnahme von triptanhaltigen Arzneimitteln verordnet. Je zeitnaher sie nach Auftreten der Schmerzen eingenommen werden, desto eher können sie ihre lindernde Wirkung entfalten. Diese verengen die Blutgefäße und mindern die von der Migräne verursachten Schmerzreize. In einigen Fällen hat sich auch Akupunktur als wirksames Mittel erwiesen.

Selbstbehandlung von Kopfschmerzen

Welches Hausmittel hilft gegen Kopfschmerzen?

Bei Kopfschmerzen sollte sich die Selbstbehandlung ohne ärztlichen Beistand grundsätzlich auf die Anwendung allgemein anerkannter Hausmittel beschränken. Was gar nicht geht, ist der willkürliche Griff zu starken Schmerzmitteln oder sonstiger Arzneien ohne vorherigen Besuch beim Arzt. Ist der Schmerz das Resultat übermäßigen Alkoholgenusses, hilft die Acetylsalicylsäure, der Wirkstoff, der in Aspirin enthalten ist. Stellen sich die Kopfschmerzen am häufigsten während oder nach der Ausübung sportlicher Aktivitäten ein, kann dies auf mangelnde Flüssigkeitszufuhr schließen lassen.

Wieso habe ich Kopfschmerzen nach dem Sport und wieso habe ich Übelkeit bei Kopfschmerzen?

Dehydrierung ist oft der Auslöser für Kopfschmerzen. Wer nach dem Sport viel schwitzt und zu wenig trinkt, läuft Gefahr, Kopfschmerz zu erleiden. Darüber hinaus kann der Flüssigkeitsmangel Übelkeit verursachen. Die Kopfschmerzen stellen sich auch häufig dann ein, wenn der Körper bei Erbrechen sehr viel Flüssigkeit verliert. Spannungskopfschmerzen, beruhen mitunter auf Stress und Verkrampfungen, die sich mitunter ebenfalls in Form von Übelkeit äußern. Hier können einige über Stirn, Nacken und Schläfen verteilte Tropfen Pfefferminzöl helfen, die Kopfschmerzen zu lindern. Das Öl fördert die Durchblutung und löst Verkrampfungen. Abhängig von der Disposition des Betroffenen hilft auch ein kalter oder warmer Umschlag im Nacken gegen den Schmerz.